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SUPERZWEITE fährt nach Kiel

GRIZZLYS II wollen endlich wieder punkten

Nach der 1:3-Heimniederlage am vergangenen Wochenende gegen das Topteamvon VV Humann Essen möchten die Volleyballer von Zweitligist TSV GiesenGRIZZLYS II in die Erfolgsspur zurückkehren. Gelegenheit dazu haben sie imkommenden Auswärtsspiel beim Kieler TV, das am Samstag um 19.30 Uhr in derschleswig-holsteinischen Landeshauptstadt angepfiffen wird. „Betrachtet man nur dieTabelle, gehen wir sicherlich als Favorit in die Partie, da Kiel unter uns steht. Dochwir haben bereits das Hinspiel in eigener Halle verloren und sind gut beraten, dieKieler nicht zu unterschätzen“, macht Giesens Trainer Martin Richter seine Mannenauf einen „heißen Tanz“ an der Ostsee gefasst.

Nach einer zwischenzeitlichen Erfolgsserie mit der Optimal-Punktzahl von 15 Zählernaus fünf Begegnungen ging es für die TSV-Akteure zumindest ergebnistechnisch injüngster Vergangenheit wieder bergab. „Aus den vergangenen fünf Spielen habenwir nur einen 3:2-Sieg geholt. Es wird höchste Zeit, dass wir mal wieder ein Spielgewinnen“, möchte auch Richter den Negativtrend so schnell wie möglich stoppen.„In der Tabelle sind die Mannschaften immer enger zusammengerückt, so dass wirmit einer weiteren Niederlage durchaus nach unten durchgereicht werden können.Das wollen wir möglichst vermeiden“, appelliert der Coach an die Ehre seinerAkteure.

Diese haben unter der Woche beim Training richtig Gas gegeben und sich auch imVideostudium Sequenzen von Kieler Spielen angesehen, um bestmöglich vorbereitetdie Reise in den Hohen Norden am Samstag anzutreten. Allerdings musste TrainerRichter im Training auf Jannis Schröter und Marius Appel verzichten, die sich diegesamte Woche mit Virusinfekten herumgeplagt haben. „Ich hoffe und gehe festdavon aus, dass sie bis Samstag wieder fit sind und wir mit voller Kapelle in Kielantreten können“, freut sich Richter auf die Begegnung, in der die Giesener dieeigentlich schon als verdrängt abgehakten, jüngst aber wieder vermehrtaufgetretenen leichten Fehler wieder abstellen und von Beginn an auf höchstemNiveau agieren wollen. „Das Zeug dazu haben wir allemal“, hält der Coach weiterhingroße Stücke auf seine Mannen – vorausgesetzt, sie rufen auch ihre Normalform ab.„Sind alle präsent auf dem Feld, ist am Samstag alles möglich“, prophezeit Richter.

(Thomas Kühlmann/cb/mh)


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