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SUPERZWEITE gewinnt gegen Münster

2. Herren spielt im Playoff-Viertelfinale gegen Gotha

©Marlene Gorecki

Versöhnlicher Abschluss der regulären Saison bei Volleyball-Zweitligist TSV Giesen GRIZZLYS II: Die Mannschaft von Trainer Martin Richter gewann das letzte Heimspiel gegen Absteiger Münster Volleys souverän 3:0 (25:20, 25:21, 25:22) und freut sich jetzt auf das „Nachsitzen“ in den Playoff-Spielen um die Zweitliga-Meisterschaft. In der ersten Runde dieser Ausscheidungsrunde treffen die Giesener auf den Tabellenersten der Südstaffel, die Blue Volleys Gotha. Diese hatten erst am letzten Spieltag mit einem 3:2-Sieg im Spitzenspiel beim bis dato Spitzenreiter TV Rottenburg wieder auf dem Thron Platz genommen. Die Giesener haben Hinspiel am kommenden Samstag zunächst Heimrecht.

Somit ging auch der heimliche Wunsch der Giesener, im Falle von Playoff-Spielen gegen den TV Rottenburg ein Wiedersehen mit den ehemaligen TSV-Akteur Jannik Lehmann und Timon Schippmann feiern zu dürfen, nicht in Erfüllung. GRIZZLYS-II-Trainer Martin Richter nahm das jedoch gelassen. „Wir freuen jetzt erst einmal, dass wir die Saison als Vierter abgeschlossen und überhaupt diese besonderen Spiele im Kampf um die Zweitliga-Meisterschaft erreicht haben.“ Richter sprach seiner Mannschaft nach dem Spiel gegen Münster ein Kollektiv-Lob aus. „Das war eine saubere Leistung von vorne bis hinten. Wir haben keine leichten Fehler wie noch in den vielen vorangegangenen Begegnungen gemacht und hatten das Match jederzeit im Griff. „Auch im letzten Satz, als wir nur einen kleinen Durchhänger hatten und Münster ein wenig stärker wurde, haben wir rechtzeitig wieder die Kurve gekriegt“, freute sich Coach Richter. Nach dem Match durfte sich Phil Hotho, der rechtzeitig fit geworden war, über die Auszeichnung als wertvollster Spiler der Begegnung (MVP) auf Giesener Seite freuen.  

Richter hatte in Denny Scholz aus der dritten Mannschaft und Henri Huchthausen aus der sechsten GRIZZLYS-Garnitur auch wieder hoffnungsvolle Nachwuchskräfte im Kader, auch wenn diese noch nicht zum Einsatz kamen. „Sie sollen aber das Gefühl haben, dass wir sie an die Mannschaft heranführen wollen und Vertrauen in sie haben, falls Not am Mann sein soll“, sagte Richter. Er hatte den Blick nach dem lockeren Erfolg auch gleich wieder nach vorne gerichtet. „Wir haben den Saisonabschluss noch nicht groß gefeiert, denn für uns geht es ja noch weiter. Wir haben nur kurz abgebaut und wollen uns jetzt gewissenhaft auf die Spiele gegen Gotha vorbereiten.“ Am Dienstag stand schon wieder Training an, bevor am Mittwoch die Besprechung angesagt ist. „Wir werden jetzt noch einmal alle Kräfte mobilisieren und mal sehen, was wir leisten können. Ganz chancenlos sehe ich uns nicht“, sagte Richter, der die Mannschaft aus Gotha zwar noch nicht kennt, sich aber über mehrere Kanäle Informationen besorgen wollte. Das Rückspiel findet dann eine Woche später am Osterwochenende in Gotha statt. Natürlich dürfen die Giesener träumen, dass die Reise danach noch weiter gehen könnte.

(Thomas Kühlmann)


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