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GRIZZLYS II wollen den ersten Heimsieg

SUPERZWEITE will Revanche gegen Bocholt

Neues Jahr, neuer Versuch: Mit drei glatten Siegen und überzeugenden Leistungensind die Volleyballer von Zweitligist TSV Giesen GRIZZLYS II nach verkorkstemSaisonstart mittlerweile wieder bis auf Platz vier hinter dem Spitzentrio TuS Mondorf,FC Schüttorf 09 und VV Humann Essen geprescht. Allerdings beträgt der Abstand zuden Essenern auf Rang drei bereits neun Punkte, währen der Abstand zu den MLKVolleys Köln auf Rang zehn nur magere drei Zähler beträgt.Trotz der jüngsten Erfolgsserie und der seit Wochen aufsteigenden Leistungskurveschleppen die Giesener immer noch einen Makel mit sich herum: Sie warten nachwie vor auf den ersten Heimsieg der Saison. Alle bisherigen fünf Siege der laufendenSpielzeit verbuchten die Mannen von Trainer Martin Richter in fremden Hallen. Daswurmt den Coach allerdings gar nicht. Er merkt nur humorvoll an: „Zum einen habenwir in der ersten Saisonhälfte bislang auch mehr auswärts als zu Hause gespielt,zum anderen ist es mir egal, wo wir die Punkte holen. Hauptsache, wir holen sieüberhaupt.“ Trotzdem hätte Richter nichts dagegen, auch mal wieder vor heimischemPublikum erfolgreich zu sein. „Es ist natürlich schön, auch mit den eigenen Fans malwieder einen Sieg feiern und genießen zu dürfen. Dazu werden wir hoffentlich in derRückrunde und da vor allem in den letzten Matches gegen die Kellerkinder, beidenen wir bereits in deren Hallen gewonnen haben, noch genügend Gelegenheitenhaben.“

Nach den Weihnachtsfeiertagen haben Richter und seine Mannen am 29. Dezembertrainiert und sind nach dem gefeierten Jahreswechsel auch noch einmal am 2.Januar zum Training in der Halle gewesen. „Das ist zwar nicht die Masse, doch dieGegner werden sicherlich auch nicht mehr gemacht haben. Schon im Hinblick auf dieFamilien der Sportler“, hofft Richter, dass die Bocholter die Sache ähnlich habenlocker angehen lassen wie sie selbst. Trotzdem strebt Richter gegen das Team vonder niederländischen Grenze einen Sieg an. „Wir haben mit Bocholt noch eineRechnung offen. Schließlich haben wir das Hinspiel verloren. Und für mich ist esimmer ärgerlich, gegen ein Team zweimal in einer Saison zu verlieren. Das ist nieangenehm“, schwört er auch seine Schützlinge darauf ein, gegen den TuB das Besteaus sich herauszuholen, um die jüngste Erfolgsserie auch im neuen Jahrfortzusetzen. Dabei kann Richter personell aus dem Vollen schöpfen. „Ich gehedavon aus, dass am Sonntag alle Mann an Bord sind.“ Nicht die schlechtestenVoraussetzungen, um das neue Jahr mit einem neuen Aha-Erlebnis, dem erstenHeimsieg der laufenden Spielzeit, einzuläuten.

(Thomas Kühlmann/cb/mh)


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