Nach nur 74 Minuten konnte Martin Richter, Trainer der Zweitligavolleyballer der TSV Giesen GRIZZLYS, zufrieden sein. Seine Jungs hatten soeben die Auswärtspartie beim Eimsbütteler TV mit 3:0 (25:18, 25:17, 25:18) gewonnen und die ersten Auswärtspunkte der Saison eingefahren. Richter: „Ich bin sehr zufrieden. Wir haben klar gewonnen, den nächsten Schritt gemacht und uns vom Tabellenende ein wenig absetzen können.“
Dabei sah es zu Spielbeginn nicht nach einem deutlichen Erfolg der SUPERZWEITEN aus, die Hamburger Gastgeber lagen im ersten Satz schnell mit fünf Punkten vorne, Richter nahm seine erste Auszeit und sprach mahnende Worte an sein Team. Zwei Aufschlagserien von Kapitän Julian Hoyer und Phil Hotho, der später zum MVP gewählt wurde, brachten die Giesener nach vorne und den Satzgewinn. „Wir haben mit dem Aufschlag viel Druck erzeugen können“, freute sich Richter über die Leistung seines Teams, „dadurch konnte der ETV nicht gut aufbauen. Wir haben sie immer wieder in Fehler zwingen können.“
Mit einer weitestgehend stabilen Annahme zogen die GRIZZLYS ein gutes Angriffsspiel auf und konnten auch Durchgang zwei und drei gegen den Aufsteiger aus der Hansestadt souverän für sich entscheiden.
„Jetzt haben wir zwei Wochen Pause, können unsere Wehwehchen auskurieren und Block-Feldabwehr weiter ins Zentrum der Trainingsgestaltung rücken“, blickte Richter nach Spielende bereits in die Zukunft. Am Samstag, 31. Oktober um 20 Uhr, wartet ein weiterer Aufsteiger auf die GRIZZLYS. Die TEBU Volleys kommen in die heimische Schachtarena. „Da wollen wir weitere Punkte sammeln“, so Richter.
(Sven Thiemann/cb)