Kein Happy-End für die SUPERZWEITE: Nach fast zweieinhalb Stunden Spielzeit und einer 2:3 Niederlage mussten sich die Bundesliga-Volleyballer der TSV Giesen GRIZZLYS in einem Wechselbad der Gefühle mit einem Punkt gegen den PSV Neustrelitz begnügen. Über 200 Punkte wurden ausgespielt, ehe die GRIZZLYS am Ende einen Matchball vergaben und sich äußerst knapp mit 22:25, 25:21, 25:16, 14:25 und 14:16 geschlagen geben mussten.
Unzufrieden war Martin Richter, Trainer der SUPERZWEITEN, allerdings nicht. „Unsere Rahmenbedingungen waren für den Spieltag nicht gut, die Jungs haben sich aber mutig reingehauen und ein leidenschaftliches und tolles Spiel abgeliefert.“ Richter musste auf gleich vier potentielle Stammspieler, darunter gleich drei Außenangreifer, verzichten. Sie hüteten krankheitsbedingt das Bett. „Somit bin zufrieden, wie wir mit der Situation umgegangen sind und was wir am Ende für das Team aus der doch durchaus schwierigen Personalsituation am Ende rausgeholt haben.“ Zum Spielbeginn hatte Richter eine Starting-Seven aufs Spielfeld geschickt, in der gleich sechs der sieben Spieler 21 Jahre oder jünger waren.
Die Youngsters Julius Beerboom, Felix Machel, Henner Wilck, Tizian Babel, Jannis Schröter, Timon Peckmann sammelten zusammen mit Neuzugang und Routinier Steffen Bauerochse wertvolle Spielzeit, kämpften leidenschaftlich in allen Sätzen und machten insgesamt Ihre Sache extrem gut. Am Ende fehlte das letzte Quäntchen Glück, um noch mehr mitzunehmen.
Richter blickt bereits auf das kommende Wochenende: „In Kiel erwartet uns am Samstag Abend ein starker Gegner und es ist wichtig, dass wir nach und nach wieder die kranken Leute ins Training kriegen, um auch wieder mit zwölf Leuten trainieren zu können, was ja zuletzt nicht möglich war. Dann sollte auch in Kiel was zu holen sein.“
(Sven Thiemann/cb)