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25.03.2019

Superzweite mit Niederlage in Hürth

Betrachtet man nur das ernüchternde Ergebnis (0:3, 21:25 15:25 23:25,) erscheint dieses nicht wesentlich besser als das gegen die Gallier in der Woche davor.

Auf dem Spielfeld sah es dagegen deutlich besser aus. Mit Mut, Kampf und Einsatz erkämpften man sich im ersten Satz eine 5:2 Führung und schickte die Hürther damit in ihre erste Auszeit. Wieder auf der Platte servierten die Gegner stark und rangen die Annahme um Libero Henning Banko das ein oder andere Mal nieder. Auch wenn die Superzweite mit 20:23 am Satzende noch einmal den Abstand verkürzen konnte ging der erste Durchgang kurze Zeit später an den TVA.

Der zweite Satz ließ böse Erinnerungen erwachen. Hürth spielte weiter stark und ließ nur wenige Möglichkeiten aus zu punkten. Dazu musste Mats Mücke bei 9:16 nach einer unsanften Landung verletzt ausgewechselt werden. Die wackelnde Annahme, und der damit schwerfällige Spielaufbau wurde weiterhin humorlos ausgenutzt, sodass die Hürther auch den zweiten Durchgang gewinnen konnten. Dabei setzte die Mannschaft aber die im Vorfeld angesprochenen Erwartungen des Trainerteams was Kampf-/ Teamgeist sowie Körpersprache anging deutlich besser um.

So wollte man sich nach über vier Stunden Anreise nicht geschlagen geben. Dazu war die Atmosphäre in der Halle durch beide Mannschaften und heimische Fans auch einfach zu schön.

Motiviert wenigstens noch einen Punkt mit Richtung Heimat zu nehmen entwickelte sich bis Satzmitte ein Spiel auf Augenhöhe (5:5, 8:7, 11:12). Zum Satzende schlichen sich leider wieder Unkonzentriertheiten ins Spiel der Superzweiten ein. Mit einer negativen Aufschlagserie gab man den knappen Punktestand aus der Hand. Den letztendlichen Matchball verwandelte spielbeschreibend der bockstarke gegnerische Diagonalangreifer, indem er den Ball knallhart am Giesener Block vorbei im Feld der Gäste unterbrachte.

Trotz der glatten 0:3 Niederlage konnte wenigstens ein positives Ergebnis gezogen werden. So resümierte Zuspieler Steffen Biermann: „Immerhin konnten wir uns in Satz eins und drei ordentlich verkaufen, und unsere Ziele aus der Trainingswoche umsetzen. Wenn man ehrlich ist, war aber auch hier wieder mehr drin…“

Damit bleibt der Superzweiten ein letztes Heimspiel gegen den PTSV Aachen in der 3. Liga. Am Sonntag den 07.04 möchte man sich dann vor heimischer Kulisse für die Unterstützung über die laufende Saison, am besten mit einem „Abschlusssieg“, bedanken.

(ag/cb)