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08.04.2019

Superzweite holt Punkt gegen aachen

Die Superzweite punktet noch einmal am letzten Spieltag

Superzweite verabschiedet sich nach spannendem Spiel aus der 3. Liga West in Richtung Regionalliga

Am Sonntag um 17:14 Uhr, nach über zwei Stunden Spielzeit, ging der letzte Ballwechsel und damit das einjährige Kapitel „3. Liga“ für die Superzweiten zu Ende. Ein letztes Mal hieß es Spiel, Satz, doch mit 2:3 (22:25, 18:25, 29:27, 25:19, 12:15) im Tie-Break leider auch dieses Mal nicht Sieg. Aber von vorne.

Für den Gegner aus Aachen ging es im Gegensatz zur Superzweiten, die aussichtslos auf dem vorletzten Tabellenrang rangieren, noch um nicht weniger als den Klassenerhalt. Trotzdem war der Anspruch der Hausherren ein gutes Spiel abzuliefern hoch wie nie, um sich selber und den zahlreichen Zuschauern noch einmal zu beweisen, dass man sich in der Liga keinesfalls verstecken muss.

Mit „Männer, das ist unser letztes Saisonspiel. Wir haben hier heute noch einiges wieder gut zu machen. Die nächste Chance, zu zeigen was wir können, kommt ansonsten nämlich erst wieder in einem halben Jahr – und so lange will ich nicht warten!“ , fand Außenangreifer Jonathan Lehmann die richtigen Worte schon während der Besprechung  in der Kabine.

Mit der Ansage im Hinterkopf ging man zuversichtlich in den ersten Satz und fand sich dennoch zügig in einem 1:4 Rückstand wieder. Nach einer starken Aufschlagsserie vom Kabinenmotivator Jonathan Lehmann konnte man jedoch zügig auf 6:7 anschließen. Ab dem Punkt lief man konstant einem zwei Punkte Rückstand hinterher. Bei 17:20 nahm Trainerin Tine Kröger ihre erste Auszeit und appellierte vor allem, die Blockarbeit zu verbessern. Bei 19:20 konnte man schon denken, dass sich der Satz vielleicht noch drehen würde, jedoch machte Aachen dann erbarmungslos mit 22:25 den Deckel drauf.

Etwas ernüchtert, aber nicht mit weniger Siegeswillen ging es in den zweiten Durchgang. Dominik Jennati drehte dabei kurzerhand den Spieß um, und servierte stark zum 4:1. Es entwickelte sich ein Spiel auf Augenhöhe (8:7), bis sich die Superzweite einen bekannten Durchhänger leistete. Die Annahme wackelte, und im Angriff agierte man zusehends ideenlos und inkonsequent. Auch durch mehrere Wechsel, Jannik Schiller über Außen für Jannik Lehmann, und Nico Siegert zusammen mit Steffen Biermann als Diagonalwechsel für Vincent Witt und Alexander Grüne, konnte der bittere zweite Satzverlust mit 18:25 nicht verhindert werden.

Nach der 10min Pause ging es mit dem Rücken zur Wand in den 3. Satz. Auf keinen Fall wollte man sich vor heimischer Kulisse erneut 0:3 abstrafen lassen. Steffen Biermann für Vincent Witt im Zuspiel, und Tobias Bödeker für Dominik Jennati im Mittelblock sollten die dafür nötigen Akzente setzen. Nach dem fast schon traditionellen Durchhänger zum Satzbeginn (1:5) rappelte sich die Mannschaft durch druckvolle Aufschläge und gute Abwehrarbeit zum Satzende auf, und hatte bei 24:22 den ersten Satzball. Schlussendlich hielt Aachen zwar noch gut dagegen, konnte aber nicht verhindern, dass Durchgang drei die Giesener mit 29:27 auf der Habenseite verbuchen konnten.

Gestärkt durch den Teilerfolg spielte man im Folgenden merklich freier auf und tütete den vierten Satz sicher mit 25:17 ein, und stand damit zum dritten Mal in der Saison im Tie-Break.

In erprobter Aufstellung ging es in den entscheidenden Durchgang, indem die Aachener ein, zwei Schwächen im Siedout der Hausherren die Chance nutzte, und den ersten Matchball zum 12:15 in der Giesener Feldseite versenkte.

Auch wenn es damit im letzten Spiel wieder nur für einen Punkt gereicht hat, waren Mannschaft, Trainer und Zuschauer mit der gezeigten Leistung zufrieden. „Kampf, Engagement, Fokus und Stimmung des Teams haben heute gepasst. Das war ein ordentlicher Abschluss einer sportlich wenig erfolgreichen Saison. Wir mussten dieses Jahr zwar oft Lehrgeld zahlen, sind aber zuversichtlich mit der gewonnenen Erfahrung die Regionalliga 19/20 aufzumischen“, resümierte Captain Vincent Witt nach dem Spiel.

Die Spieler der Superzweiten bedanken sich auch hier noch einmal ganz herzlich bei allen Zuschauern, Helfern und Sponsoren, die das Team während dem Abenteuer 3. Liga unterstützt haben und brennen schon auf den ersten Spieltag Mitte September, um erneut anzugreifen.

(ag/cb)