TSV Giesen GRIZZLYS

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02.03.2019

Revanche gegen Berlin geglückt

Die Revanche der GRIZZLYS gegen den VCO Berlin ist geglückt

Mit dem 3:0 Heimsieg gegen die Nachwuchsvolleyballer des VCO Berlin ist den Helios GRIZZLYS Giesen die Revanche für die Auswärtspleite von Anfang Januar in Berlin geglückt. Damit stehen nun drei Heimerfolge in Serie und weitere wichtige Punkte auf der Habenseite. Zudem wurde mit dem Sieg der Vorsprung auf Ligakonkurrent TV Rottenburg vorerst auf komfortable sechs Punkte ausgebaut. Allerdings haben die Rottenburger bei ihrem Spiel am Samstag gegen den TV Bühl die Chance nachzuziehen.

Mag das Spielergebnis zwar auf einen deutlichen Sieg der Hausherren hindeuten, gestaltete sich der Spielverlauf allerdings überwiegend sehr eng und ausgeglichen. In den entscheidenden Spielphasen wussten die GRIZZLYS dann jedoch dank mehrerer Punkte in Folge und teilweise etwas Glück die Sätze für sich zu entscheiden. Aber von vorn:

Bereits bevor das Spiel überhaupt starten konnte, wunderten sich die gut 1.500 Zuschauer in der Hildesheimer Volksbank-Arena nicht schlecht, denn es gab Verzögerungen beim Spielbeginn. Aufgrund verkehrstechnischer Widrigkeiten verzögerte sich die Anreise des Schiedsgerichtes, sodass der Spielbeginn erst um 19:15 Uhr realisiert werden konnte.

Anscheinend ging diese Unregelmäßigkeit im Ablauf nicht ganz spurlos an den Spielern vorbei, denn beide Mannschaften starteten sehr unkonzentriert in die Partie. So recht konnte sich bis zur ersten technischen Auszeit beim Stand von 15:16 keiner absetzten. Dann waren es die Gäste aus Berlin die sich erstmals etwas absetzen konnten und mit 16:20 in Führung gingen. Zu diesem Zeitpunkt nutzte GRIZZLYS Trainer Itamar Stein seine taktischen Auszeiten geschickt um seine Mannschaft für die Crunch-Time zu motivieren. Beim 21:24 war es dann Maxi Ströbl, der für den Aufschlag rein gekommen war, der mit gekonnten Angaben die Gäste unter Druck brachte. Mit einem Ass von Ströbl sowie zwei erfolgreichen Blockaktionen der GRIZZLYS stand es plötzlich wieder ausgeglichen (24:24) und die Hausherren zeigten sich nun hellwach. Zum Schluss waren es Kapitän Hauke Wagner und Außenangreifer Jérôme Clère die mit druckvollen Angriffsschlägen den Unterschied machten, sodass der Satz mit 28:26 an die Heimmannschaft ging.

Beflügelt vom Satzgewinn starteten die GRIZZLYS furios mit zwei krachenden Blocks sowie einem Ass von Antti Poikela in den zweiten Satz. Während die Hausherren nun konzentriert ihr Spiel aufziehen konnten, hing den Gästen der knappe Satzverlust sichtbar nach. So spielten sich die GRIZZLYS über 8:2, 12:6 und 18:9 einen sehr komfortablen Vorsprung heraus. Aus unerfindlichen Gründen kam dann aber ein Bruch in das Spiel der zuvor so konzentriert spielenden GRIZZLYS. Viele ungenutzte Chancen im Angriff und vergebene Aufschläge kosteten in der Folge den Vorsprung, weshalb Itamar Stein beim 23:21 seine zweite Auszeit nehmen musste. Eine verschlagene Angabe sowie ein Angriff ins Aus auf Seiten des VCO Berlin brachte dann den Satzendstand von 25:21 für die GRIZZLYS und damit die 2:0 Führung.

So richtig ins Spiel fanden die Hausherren auch nach der zehnminütigen Satzpause nicht. Ständig liefen die GRIZZLYS bis zur Satzmitte einem Rückstand hinterher, der nur beim 8:8 kurz ausgeglichen werden konnte, ehe dieser wieder auf vier Punkte (12:16) anwuchs. Sich häufende Eigenfehler und zu wenig zwingen Aktionen im Angriff schienen hier die Ursache zu sein. Erst mit der Auszeit beim Stand von 13:18 fanden die GRIZZLYS zu ihrem Spiel zurück und zeigten ansehnliche Abwehr-, Block- und Angriffsaktionen zur Freude des Publikums. Nach 17:19 gelang beim 22:22 erstmals wieder der Ausgleich dank eines knallenden Blocks von Magloire Mayaula. Beim 23:23 wurde es dann etwas kurios auf dem Feld, denn der eingewechselte Maxi Ströbl sollte eigentlich erneut zum Aufschlag in die Partie kommen. Wie sich herausstellte war der Wechsel aber eine Rotationsfolge zu früh erfolgt, sodass sich Ströbl nicht wie geplant am Aufschlag wiederfand sondern am Netz zum Block. Die alte Ordnung ließ sich durch den Rückwechsel allerdings erst nach dem nächsten Spielzug wiederherstellen, den die Gäste für sich entschieden. Nach zwei erfolgreichen Abwehraktionen u.a. von Libero Urban Toman wussten die GRIZZLYS diese im Feld der Berliner unterzubringen und somit den Vorteil (26:25) zu eigenen Gunsten zu drehen. Den Schlusspunkt setzte ein umkämpfter Ballwechsel dessen Ende durch einen Angriffsschlag der Gäste besiegelt wurde, der das Feld der Hausherren knapp verfehlte. Endstand 3:0.

GRIZZLYS Co-Trainer Martin Richter zeigte sich im Anschluss an das Spiel erleichtert: "Mit etwas Glück haben wir die richtigen Punkte machen können. Dass hat heute gegen VCO Berlin den Unterschied gemacht. Leider konnten wir von den zahlreichen "Dankebällen" nicht noch mehr profitieren. Das müssen wir gegen Lüneburg besser zu nutzen wissen."

Zufrieden mit dem Ergebnis dürfte auch GRIZZLYS-Manager Sascha Kucera sein, der vor dem Spiel von seiner Mannschaft einen 3:0 Erfolg und damit eine Reaktion auf die Niederlage im Hinspiel in Berlin gefordert hatte. Bereits am Sonntag (03.03) um 16:00 Uhr steht das nächste Heimspiel der GRIZZLYS an. Dann wird der aktuelle Pokal Vizemeister von der SVG Lüneburg zu Gast in der Volksbank-Arena sein.

(vp/cb)