TSV Giesen GRIZZLYS

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07.02.2019

Punkt für die GRIZZLYS beim Tabellenführer

Auch im Block waren die GRIZZLYS in Insbruck sehr erfolgreich

Gegen die HYPO TIROL AlpenVolleys Haching boten die Helios GRIZZLYS Giesen am Mittwochabend eine starke Leistung und mussten sich dem Tabellenführer der ersten Volleyball Bundesliga erst im Tie-Break mit 2:3 (27:29; 25:22; 13:25; 25:23; 8:15) geschlagen geben. Nach mehr als zwei Stunden Spielzeit konnten die GRIZZLYS über einen Punkt jubeln und nehmen so einen wichtigen Punkt mit ins knapp 800 Kilometer entfernte Giesen.

Nach anfänglichen Problemen fanden die GRIZZLYS immer besser in den ersten Satz und es entwickelte sich ein spannendes Spiel auf Augenhöhe. Häufige Führungswechsel prägten diese frühe Phase des Spiels. Beim Stand von 8:10 knickte Diagonalangreifer Michal Krisko um und GRIZZLYS-Coach Itamar Stein musste personell reagieren. Er brachte Hauke Wagner in die Partie. Die GRIZZLYS zeigten eine sportlich gute Leistung und hielten dem druckvollen Spiel de AlpenVolleys stand. Die Gäste erspielten sich sogar Satzbälle, bevor sie sich doch mit 27:29 geschlagen geben mussten.

Den zweiten Satz konnten die Giesener dann für sich entscheiden. Kapitän Hauke Wagener agierte souverän und Zuspieler Filip Palgut setzte seine Angreifer in die Phase gut in Szene. Die GRIZZLYS spielten sich früh in diesem Satz eine deutliche Führung heraus und sicherten sich mit 25:22 den Satzausgleich. Im dritten Durchgang konnten sich die AlpenVolleys von ihrer angriffsstarken Seite zeigen. Die GRIZZLYS agierten phasenweise vor allem im Block etwas unglücklich und zeigten mi Angriff nicht die nötige Durchschlagskraft. Beim Stand von 10:16 für die Gastgeber wechselte Chef-Trainer Itamar Stein auf der Zuspielposition. Doch auch Malte Neubert der für Filip Palgut ins Spiel kam konnte die erneute Satz-Führung der AlpenVolleys nicht verhindern. Der vierte Satz wirkte kampfbetonter als die vorangegangenen. Zwar spielten die GRIZZLYS teilweise unkonventionell, aber genau das brachte die Hachinger immer wieder in Bedrängnis. Vor gerade einmal 500 Zuschauern in der 8.000 Personen fassenden Olympiahalle Innsbruck glichen die Giesener erneut aus und zwangen den haushohen Favoriten somit in den fünften Satz. Dieser abschließende Tie-Break endete deutlich für die Gastgeber. Und auch taktische Wechsel und Ansagen von Itamar Stein konnten die nun souverän und extrem druckvoll agierenden AlpenVolleys nicht vom Satz- und Spielgewinn abbringen. Im letzten Satz fand auch der spätere MVP auf GRIZZLYS-Seite Jerome Clere keine Lücke mehr im gegnerischen Block und so mussten sich die GRIZZLYS mit einem, wenn auch unerwarteten, Punkt zufriedengeben.

Ein kleiner Wehrmutstropfen bleibt, denn erst am Freitag kann abschließen geklärt werden wie schwerwiegend die Verletzung von Michal Krisko ist. Teamarzt Dr. Stefan Rössig wird den Diagonalangreifer nach der Rückkehr des Teams in Hildesheim ausgiebig untersuchen und eine gesicherte Diagnose abgeben können.

Nächstes Wochenende steht für die GRIZZLYS kein Spiel auf dem Programm. Damit haben die Verletzten des Teams Zeit wieder fit zu werden. Das nächste Spiel für die GRIZZLYS findet dann am Samstag den 16. Februar auswärts gegen die Netzhoppers aus Königs Wusterhausen statt.

(vp/cb)